Jetzt haben wir unsere Touren in den Jahren 2011 bis 2014 rund um den Puig Molto und Randa etwas detaillierter beschrieben und auch mit einzelnen Menüpunkten versehehn, sodass Interessierte die Touren auch nachfahren können.  Unser Lager haben wir im Mai 2014 im Hotel Es Reco de Randa am Fusse des gleichnamigen Berges aufgeschlagen.

Unsere Räder haben wir auch wie immer, wenn wir auf Mallorca Station machen, bei Velosportsmallorca.com schon von zuhause aus gebucht. Mit dem Wetter hatten wir auch diesmal wieder enormes Glück, da dies wirklich eine Woche mit angenehmen Temperaturen und Sonneschein auf Mallorca war.

Sineu - Petra

Unsere erste Tour führte uns von unserem Ausgangspunkt in Richtung Pina über Lloret de Vista Alegre nach Sineu. In Sineu hatten wir uns vorgenommen Richtung Petra zu fahren, doch fanden wir in dem ganzen Ort keinen Hinweis auf das Ziel. Erst ein Schild, das nach San Juan wies konnten wir dann mit der groben Richtung nach Petra in Verbindung bringen und tatsächlich nach ca. 500 Metern ein Riesenschild "Petra", das wir dann auch nach ca. 7 Kilometern erreichten. Kurz vor dem Ortseingang von Petra führt der Weg dann nach links in den Ort und wir folgen hier schon den Schildern in Richtung "Ermita de Bonany". Zunächst sanft ansteigend führt der Weg dann schnell etwas steiler werdend in ca. 3 Kilometern zum Kloster. Nachdem wir dort einige Fotos gemacht haben, lassen wir es wieder den Berg herunter laufen und fahren ab dem Ortseingang von Petra immer in Richtung Sant Joan.

Von da an wollten wir es gemächlich Richtung Westen laufen lassen, doch hat uns der auffrischende Wind dann den Genuss etwas verdorben.

Trotzdem erreichten wir dann nach ca. 50 Kilometern vorbei an Montuiri wieder unser Ziel das Fincahotel Es Puig Molto.

Randa - Galdent - Algaida

Die zweite Ausfahrt führte uns in südlicher Richtung zunächst nach Montuiri. Dort vom Ortsrand gehts es nach Überquerung der neuen Autobahn Palma-Manacor ein Stück die alte Strasse entlang in Richtung Randa.

Immer den Puig de Randa im Blick geht es hier für ca. 8 Kilometer immer etwas leicht ansteigend bis das kleine Örtchen Randa als Ausgangspunkt für den Anstieg auf den ca. 560 Meter hohen Puig de Randa erreicht ist.

Von hier aus fahren wir weiter bergauf in Richtung des Puig de Randa, bis wir nach einigen Kehren und ungefähr einem Kilometer den Eingang zum ersten der vier Kloster finden und dort in den Weg nach Llucmayor einbiegen. Im Oktober haben wir dann noch die Auffahrt auf den Puig de Randa gewagt. Da wir sehr früh dran waren, hielt sich auch der Verkehr nach oben, sowohl an Bikes als auch an Mietwagen in Grenzen.  In kurzen steilen Serpentinen erreichen wir die Stadt und fahren dann weiter immer den Schildern Galdent folgend.

Am Ortseingang finden wir hier bereits eine der sehr schönen, in den letzten Jahren ausgeschilderten Touren in Richtung Algaida fernab der Hauptstrasse.


Anfangs vorbei an einigen Feldern und Fincas, dann Kiefernwälder durchfahrend und immer sanft ansteigend erreichen wir nach ca. 8 Kilometern den Ortseingang von Algaida.

Durch das Ortszentrum geht es dann weiter Richtung Pina, bis wir wieder unseren Ausgangspunkt Es Puig Molto erreichen.

Die Tour ist ca. 35 Kilometer lang und ist in knapp 3 Stunden zu bewältigen.

Sencelles - Santa Eugenia - Costitx

Eine weitere Tour führte uns zunächst  ca . 5 Kilometer in Richtung Algaida, von wo aus eine ca. 10 Kilometer lange Nebenstrasse uns bis nach Sencelles führt. Kurz vor dem Ortseingang führt eine ausdrücklich als MTB Strecke ausgeschilderte Route in Richtung Santa Eugenia und mündet nach ca. 2 Kilomentern wieder in eine als Rustica Mallorcina ausgeschriebene Strasse in Richtung Santa Eugenia.

 

Nach Erreichen des Ortseingangs fahren wir nach rechts in Richtung Zentrum, von wo aus es rechts abgeht, vorbei am Sportplatz des Ortes in Richtung Ses Alqueries. Nach ca. einem Kilometer überqueren wir die MA 3020 in Richtung Consell. Bevor die Autobahn überquert wird, fahren wir rechts nicht nach Santa Maria del Cami sondern rechts in Richtung Sencelles oder Inca. Auf den folgenden 15 Kilometern gibt es zahlreiche Abzweigungen nach rechts (Biniali, Sencelles). Wir wählten die Abfahrt kurz vor der MA 3240 nach Costitx, drei Kilometer relativ eben, die letzten 500 Meter allerdings sehr steil ansteigend bis ins Ortszentrum.

Den Schildern Richtung Sencelles folgend fahren wir über einen ausgeschilderten Abschnitt nach Ruberts, von aus wir nach ca. 3 Kilometern über einen Wirtschaftsweg die Strasse nach Pina erreichen.

Diese überqureren wir und sind dann nach weiteren 3 Kilometern wieder auf Puig Molto angekommen. Insgesamt waren wir auf dieser Tour knapp 60 Kilometer im Sattel unterwegs.

Edith an der Bucht von Pollenca

 

Santa Eugenia - Lloseta - Alaro

Eine schöne Tour haben wir von Santa Eugenia aus gestartet, wo wir das Auto am Sportplatz geparkt haben und dann in Richtung Ses Alqueries gestartet sind. Über gut asphaltierte Nebenstrecken gelangten wir vorbei an Consell an den Ortseingang von Binisallem. Im Ort haben wir uns, etwas verwirrt durch ein stattfindendes Dorfspektakel, leicht verfranzt haben dann aber doch noch einen Weg zu unserem nächsten Ziel Lloseta gefunden.

Panne kurz vor dem Ziel

Kurz vor Lloseta zweigt der Weg dann nach Alaro ab, ein wunderschöner Abschnitt allerdings für ca. 2 Kilometer stramm ansteigend. Nachdem wir die Kuppe hinter uns gelassen haben, rollen wir leicht abschüssig nach Alaro. Nach weiteren ca. 5 Kilometern verläuft der Weg dann über Consell, wo wir wieder den ausgeschilderten Radweg in Richtung Santa Eugenia gefunden haben. Ca. 5 Kilometer vor unserem Ziel ist uns dann beim Fotostopp noch ein Lapsus passiert. Ein Rad ist uns durch eine Windbö umgefallen, was zu einem Speichenbruch geführt hat. Glücklicherweise konnten wir den restlichen Weg zwar etwas beschwerlich aber doch noch fortsetzen.

Nach insgesamt 45 Kilometern waren wir dann wieder an unserem Auto. Insgesamt sind wir in diesem Jahr auf den verschiedenen Touren knapp 300 Kilometer unterwegs gewesen. 

 

Alaro - Orient - Bunyola

 

Von unserer Unterkunft dem Fincahotel Es Puig Molto in der Nähe von Montuiri führt uns der Weg zunächst in Richtung Algaida und dort auf direktem Weg nach Santa Eugenia. Von hier aus geht es dann nach Santa Maria del Cami. Direkt am Ortseingang geht ein schmaler Weg ca. 2 Kilometer in Richtung Alaro, wo man an der Kreuzug die Wahl hat entweder die Strasse nach Alaro oder einen etwas schmaleren Cami ausgeschildert nach Alara und Orient zu wählen.

 

Wir haben uns für die zweite Variante entschieden und gelangen immer leicht ansteigend an den Ortseingang von Alaro. Durch die kleinen Gässchen erreichen wir dann vorbei am Aufstieg zum Castelo de Alaro die Strasse in Richtung Orient. Ab hier steigt die Strasse jetzt an und nach ca. 6 Kilometern ist der Coll de Orient auf ca. 500 Metern Höhe erreicht. Vorbei am Hotel Heremitage geht es dann in das kleine Örtchen Orient.

 

Hinter dem Ort geht es weiter zunächst eben, dann aber in kurzen steilen Serpentinen, bis nach ca. 10 Serpentinen der Coll Honor erreicht wird. Von hier aus wird es dann endlich noch entspannter, weil es nur noch abwärts in Richtung Bunyola geht. Ganze Horden von Rennradlern, die wahrscheinlich in Palma gestartet waren, sind uns ab jetzt begegnet. Selbt in Bunyola schien ein Basislager für den Aufstieg errichtet worden zu sein.

Nach ca. weiteren 10 Kilometern erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt in Santa Maria del Cami. Eine traumhafte Runde fand hier dann ihr Ende.

 

Valldemossa - Esporles

 

Von unserem Startpunkt Santa Maria del Cami führt uns der Weg zunächst zum Einrollen über ca. 10 Kilometer nach Palmanyola und von dort weiter nach s'Esgleieta. Hier überqueren wir die Strasse, die auf den Coll de Soller führt und fahren weiter in Richtung Valldemossa. Von hier aus geht es immer leicht aufwärts, bis nach ca. 3 Kilometern die sehr gut ausgebaute Strasse für ein paar hundert Meter etwas steiler wird. Nach insgesamt ca. 7 Kilometern erreichen wir nach einigen weiteren Serpentinen den Ortseingang von Valldemossa, wo es wirklich sehr schöne Aussichten zu bewundern gibt.

Den Ort selbst durchqueren wir dann relativ schnell. Man merkt doch, dass es sich hier um einen der am meisten besuchten Orte der Insel handelt. Nach dem Ortsausgang geht es weiter in Richtung Banyalbufar. Hinter Valldemossa geht es immer wieder leicht ansteigend weiter bei einer herrlichen Aussicht zum Teil auch schon auf die Küste. Bei diesem Ausblick vergisst man tatsächlich, dass es immer noch leicht bergan geht und geniesst einfach nur.

Dann hat man den Pass erreicht und es geht endlich auch wieder bei phantastischer Aussicht in Serpentinen bergab in Richtung Banyalbufar und Esporles. An einer Kreuzung entscheiden wir uns dann für den Weg nach Esporles, das wir nach einer schönen Abfahrt durchqueren.

Über s'Esgleieta und Palmanyola immerhin noch weitere ca. 15 Kilometer gelangen wir dann wieder zu unserem Ausgangspunkt in Santa Maria del Cami. Die gesamte Tour umfasste dann doch ungefähr 55 Kilometer. Von allen Touren, die wir auf Mallorca bisher geniessen durften, war dies zweifelsohne eine der schönsten.

Llubi - Selva - Campanet - Muro

Eine schöne Tour haben wir im Jahre 2013 gestartet und sind zunächst mit dem Auto bis nach Llubi gefahren, wo wir den Wagen am Ortsende in Richtung Inca geparkt haben. Nachdem wir dann unsere Räder fahrtüchtig gemacht haben, fahren wir einfach weiter auf der Hauptstrasse in Richtung Inca. Da hier für ca. 10 Kilometer neben der Strasse ein ca.1 Meter breiter Radweg führt, ist dieser Abschnitt sehr komfortabel zurück zu legen. Am Ortseingang von Inca fahren wir dann weiter immer den Hinweisschildern Selva-Lluc folgend. Durch den recht dichten Sonntagsverkehr gelangen wir dann nach Selva und fahren dort weiter den Radweg-Schildern folgend in Richtung Campanet. Vorbei an einigen grösseren Fincas erreichen wir den Ortseingang von Campanet. Zunächst wirkt alles wie ausgestorben. Allerdings ändert sich das Bild nach fünf Minuten grundlegend,als wir uns der Ortsmitte nähern. Ein Riesenfest scheint hier im Gange zu sein, wo mindestens jeder Einwohner des Ortes aber wahrscheinlich auch noch mehr auf den Beinen ist. Wir mussten uns zunächst mal orientieren, wo es am Rummel vorbei geht.

Nachdem wir einen freundlichen Polizisten gefragt haben, waren wir wieder auf dem geplanen Weg nach Sa Pobla. Dort angekommen haben wir den Ort einmal quer durchfahren und gelangen auf den Weg nach Muro.

Muro durchfahren wir fast komplett in Richtung Santa Margalida. Ca. 2 Kilometer nach dem Ortsausgang halten wir und rechts und gelangen auf einen Radweg, der nach weiteren ca. 3 Kilometern auf die Hauptstrasse mündet, wieder auf den Weg zurück nach Llubi. Trotzdem sind von hier aus bis zu unseren Ausgangspunkt in Llubi noch ca. 10 Kilometer zurück zu legen.

Nach insgesamt knapp 50 Kilometern erreichen wir nach ca. 4 Stunden wieder unser Auto und fahren über Sineu zurück.

Sant Joan - Porreres - Llucmajor

Für den heutigen Tag war Regen angesagt, deshalb wollten wir uns ursprünglich etwas in Schlagweite unseres Fincahotels aufhalten. Also sind wir zunächst mal ganz gemächlich in Richtung Sant Joan losgefahren. Der Himmel war auch tatsächlich nicht sehr vertrauenserweckend bis wir dann ab Sant Joan doch sogar einige Sonnenstrahlen zu Gesicht bekamen.

So gestärkt haben wir uns dann doch für eine etwas grössere Tour entschlossen. Von Sant Joan ging es dann weiter in Richtung Villafranca de Bonany, das wir nach ca. 15 Kilometern erreichten. Von hier aus geht ein schöner Radweg, der früher scheinbar mal die Hauptstrasse war, entlang der Autobahn bis zur Abzweigung nach Porreres.

Nach ca. 7 Kilometern haben wir Porreres erreicht und sind durch die Stadt weiter immer Richtung Llucmajor weiter gefahren. Am Ortseingang von Porreres führt der Weg dann über eine frisch geteerte Strasse weiter in Richtung Llucmajor, das wir nach einigem auf und ab nach weiteren 11 Kilometern erreicht haben.

Jetzt haben uns dann doch nochmal die dunklen Wolken des Morgens eingeholt und direkt auf dem Marktplatz fielen die ersten Tropfen. Aber wir waren ja durchaus darauf eingestellt und sind sofort in die Regenjacken gesprungen. Allerdings kam dann doch weniger als befürchtet vom Himmel, sodass wir schnell wieder den Weg weiter über den Galdent nach Algaida weiter fahren konnten.

Immer noch von einigen Regentropfen belästigt, erreichen wir dann Algaida und nach weiteren fünf und insgesamt ca.55 Kilometern unsere Finca Puig Molto.



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Bildergalerie Mallorca 2011-2014

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